Meerschweinchen sind Nagetiere. Sie sind gesellige kleine Tiere und möchten niemals alleine gehalten werden, sondern immer in einer Gruppe von mindestens zwei Tieren, denn sonst verkümmern sie in ihrem Sozialverhalten.
Ein Kaninchen, als Kumpel, ist nicht geeignet, da sie als Fluchttiere unterschiedliche Laute von sich geben, die die andere
Art jeweils stressen können. Die Tiere können sich untereinander nicht verständigen.
die die Meerschweinchen nach Europa brachten. Ihre Quieklaute erinnerten die Seefahrer an die Laute eines gewöhnlichen
Hausschweins. Die Meerschweinchen heißen also nur Meerschweinchen, weil ihr Laut, dem eines richtigen Schweins ähnlich klingt. Die Größe der Hausmeerschweinchen liegt zwischen 20 und 35
cm. Die Freilebenden Wildmeerschweinchen in Südamerika können bis zu 130 cm groß werden! Es gibt verschiedene Farbvarianten und Fellbeschaffenheiten. So gibt es z.B. glatthaarige
dreifarbige Meerschweinchen, langhaarige zweifarbige Meerschweinchen, so genannte Teddys oder saufarbene Rosetten-Meerschweinchen. Die Hausmeerschweinchen können bis zu 10 Jahre alt
werden, manchmal sogar etwas älter.
Da die Meerschweinchen die meiste Zeit des Tages in Ihrem Käfig verbringen müssen (wenn wir Besitzer bei der Arbeit oder in der Schule sind) sollte dieser einige Kriterien erfüllen.
Der Käfig sollte ausreichend groß für die Anzahl der Meerschweinchen sein, um sie annähernd artgerecht zu halten. Allgemein
gängig ist ein Käfig für zwei Meerschweinchen in der Größe von 100*60*40 cm.
Der Käfig muss regelmäßig gesäubert und neu eingestreut werden, da Meerschweinchen sehr reinliche Tiere sind und es gar
nicht mögen in dreckiger Streu zu sitzen. Des Weiteren können sich bei zu schmutziger Einstreu schmerzhafte Ballenabszesse an den Meerschweinchenfüßen bilden. Dazu verwendet man
bestenfalls Späne als Unterstreu (mindestens 10-15 cm hoch) und darüber eine Schicht Stroh. Wenn alle diese Punkte gut überdacht worden sind, dann können sich die Meerschweinchen über ein
wunderschönes Zuhause freuen!
Bei schönem Wetter freut sich jedes Meerschweinchen über den Aufenthalt im Freien. Sie müssen sich jedoch erst einmal an Draußen gewöhnen. Meerschweinchen sollten erst zum Frühjahr, wenn es wärmer wird und es keinen Bodenfrost mehr gibt, ins Freie..
Der Käfig sollte von oben, als auch von unten durch Gitter geschützt sein, um eventuelle Raubvögel, Füchse oder andere Feinde fern zu halten. Die unteren Gitter
verhindern außerdem das Ausbrechen der Tiere, aber vor allem das Eindringen von Füchsen, welche hervorragende Tunnel graben können!
Zudem dürfen sie keinesfalls auf nassem Gras weiden, deshalb sollte das Gehege überdacht sein. Nasses Gras kann den empfindlichen Magen-Darm-Trakt stören und eine
Kolik auslösen. Das Gehege sollte gut isoliert sein um im Sommer die Hitze zu mildern und im Frühjahr die Meerschweinchen vor den noch kälteren Temperaturen zu schützen. Wenn die
Temperaturen zu kühl werden oder es sogar Frost gibt, müssen Meerschweinchen unbedingt ins Haus geholt werden. Auch im Freigehege brauchen unsere kleinen Lieblinge Beschäftigung.
Korkröhren und Tunnel dienen als Versteckmöglichkeit und eignen sich auch gut für das Herumtoben :) Wichtig ist auch im Garten das richtige zum Knabbern anzubieten, denn Rasen alleine
reicht nicht aus. Obstbaumgehöze und frisches Saftfutter sind hervorragend bei einem Tag im Freien! Und immer frisches Wasser anbieten! Wenn bei dem Bau und der Einrichtung des
Außengeheges an all diese Punkte gedacht wurde, dann kann unseren kleinen Meerschweinchen nichts passieren und sie können ausgelassen im Freien toben.
Das wichtigste Futter für Meerschweinchen ist Heu, weil es einen hohen Anteil an Rohrfasern hat und somit gut für ihre Verdauung ist.
Des Weiteren benötigen Meerschweinchen immer genügend Stroh, dies ist wichtig zum Nagen und für den Zahnabrieb.
Gut für die Verdauung und zum Nagen eignen sich auch frische Zweige aus dem Garten. Am besten sind Obstbaumgehölze geeignet.
Der Käfig muss regelmäßig gesäubert und neu eingestreut werden, da Meerschweinchen sehr reinliche Tiere sind und es gar
nicht mögen in dreckiger Streu zu sitzen. Des Weiteren können sich bei zu schmutziger Einstreu schmerzhafte Ballenabszesse an den Meerschweinchenfüßen bilden. Dazu verwendet man
bestenfalls Späne als Unterstreu (mindestens 10-15 cm hoch) und darüber eine Schicht Stroh. Wenn alle diese Punkte gut überdacht worden sind, dann können sich die Meerschweinchen über ein
wunderschönes Zuhause freuen!
Auch unsere kleinen Mitbewohner brauchen regelmäßige Pflege und eine menge Aufmersamkeit.
Sehr wichtig bei der Haltung der Meerschweinchen ist sich das Verhalten seiner Tiere sehr genau anzusehen, denn viele Erkrankungen beginnen mit einer kleinen
Wesensveränderung.
Verhält sich das Meerschweinchen wie immer? Ist es ruhiger? Hat es gut gefressen? Sehen Kot und Urin normal aus? Niest das Meerschwein? Sind die Augen klar? Wie sehen die Krallen aus? Wie ist das Haut- und Haarkleid?
Die Meerschweinchenhaltung eignet sich nicht für kleine Kinder, da die Meerschweinchen sehr schreckhaft
und anfällig sind. Kinder sollten immer von Ihren Eltern bei der Haltung der Tiere begleitet und unterstützt werden, da Kleinkinder noch nicht so eine gute Beobachtungsgabe haben, um
eventuelle Verhaltensänderungen der Meerschweinchen zu bemerken.
Bei Unklarheiten oder Auffälligkeiten macht es Sinn frühzeitig einen Tierarzt aufzusuchen, denn bei unseren kleinen Freunden ist das Kreislaufsystem sehr anfällig. Wenn das Meerschweinchen einmal nicht frisst, sollte nicht lange mit dem Tierarztbesuch gewartet werden.
Es kann auch einmal vorkommen, dass das Meerschweinchen trotz richtiger Fütterung zu lange Zähne hat, denn bei den Nagetieren wachsen diese ein Leben lang. Dann wird das Meerschweinchen mechanisch daran gehindert richtig zu fressen. In solch einem Fall muss der Tierarzt die Zähne kürzen. Also sich immer gut seine Meerschweinchen angucken und notfalls zum Tierarzt fahren, damit das Meerschweinchen ein langes und gesundes „Schweineleben“ führen kann! Juckt sich das Meerschweinchen auffällig viel, sollte auch ein Tierarztbesuch vorgenommen werden. Dieser kann sich die Haut und das Fell genauer angucken und Proben nehmen, um einen eventuellen Parasitenbefall festzustellen und gezielt zu behandeln.
